| Der stille Don | Dieser Text beschreibt Der stille Don. Der untere Text beinhaltet die Der stille Don Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Der stille Don Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Der stille Don fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Der stille Don möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Der stille Don Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Der stille Don beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Der stille Don. Fragen zu dem Thema Der stille Don können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Der stille Don ArtikelDer stille Don ist das Hauptwerk des Schriftstellers Michail Scholochow und einer der bedeutendsten Romane der sowjet-russischen Literatur. Scholochow erhielt für das Werk 1965 den Nobelpreis für Literatur.
Buch-Tipp: Der stille Don Das Buch " Der stille Don" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch. | |
Lange Zeit war die Autorenschaft des Romans "Der stille Don" umstritten; es wurde vielfach davon ausgegangen, dass Scholochow den Text plagiiert habe. Verstärkt wurde der Eindruck dadurch, dass Scholochow nichts oder ca. wenig tat, um den Vorwürfen zu entgegnen und Fragen zu klären. Als Indizien wurden angeführt: starke weltanschauliche Differenzen zwischen dem streng linientreuen Kommunisten Scholochow und seinem Text, die relative Belanglosigkeit seiner anderen, stilistisch stark differierenden Werke, die Nichtexistenz von Manuskripten des Romans, die Weigerung Scholochows, Quellen für seine außergewöhnlich präzisen historischen Angaben vorzulegen und die Existenz eines Amateurfilms aus dem Jahr 1975, auf dem festgehalten ist, wie Scholochow, direkt mit den Plagiatsvorwürfen konfrontiert, zusammenbricht und äußert "Sagen Sie bitte Ataman Glaskow, wie sehr ich mich schäme. Ich bitte die Kosaken, mir zu verzeihen." (nach Ota Filip , "Sein Szepter reichte vom Don bis zu dem East River", Die Weltwoche, November 1986).
Bereits 1928, bei der Veröffentlichung des ersten Teils des "Stillen Don", begannen Gerüchte zu zirkulieren, dass es sich bei dem Werk um ein Plagiat handle. Wie es scheint, waren diese Vorwürfe zurückzuführen auf
militärische Funktionäre, die so der in dem Roman enthaltenen Darstellung der brutalen Unterdrückung der Kosaken durch die Rote Armee entgegenzutreten versuchten. 1929 unterbrach die Redaktion des "Oktober", im "Der stille Don" seit neun Jahren erschien, die Veröffentlichung bis zur Klärung der Vorwürfe. Die erfolgte noch in dem selben Jahr und die Pravda nannte die Gerüchte "bösartige Verleumdungen, verbreitet durch Feinde der Diktatur des Proletariats".
Die Vorwürfe waren lange vergessen, als der russische Historiker Roy Medvedev sie unter Zuhilfenahme neuer Fakten 1966 erneuerte und die Theorie einer "doppelten Autorenschaft" entwarf, nach der Scholochow ca. für knapp 15 - 20 Prozent des Textes verantwortlich war, basierend vor allem darauf, dass Scholochow als knapp über 20-jähriger "zu jung war, als dass er ein so reifes Werk hätte verfassen können". Gestärkt wurden diese Vorwürfe durch ein anonymes Pamphlet, das 1974 in Paris mit einem Vorwort von Alexander Solschenizyn erschien. Nach seiner Darstellung war der Autor des "Stillen Don" Fjodor Krjukow , ein 1920 verstorbener weißgardistischer Offizier. Da dieser politisch "persona non grata" war, sei das Manuskript, das auf ungeklärten Wegen zu dem Schriftstellerverband der Sowjetunion gelangt war, bis zu Scholochow als politisch opportunem Autor durchgereicht worden, der dann als Strohmann diente, um das außergewöhnliche Werk in der Sowjetunion zugänglich zu machen.
1982 erschien eine computergestützte Textanalyse von Herman Ermolaev, die jedoch zu dem entgegengesetzten Ergebnis kam und konstatierte, dass Scholochow als der einzige Autor des "Stillen Don" anzusehen sei, diese Ergebnisse wurden in einer ähnlichen Analyse 1984 von Geir Kjetsaa bestätigt, der zum Schluss kam, dass "mathematische Statistiken es uns erlauben, die Möglichkeit auszuschließen, dass Krjukow den Roman geschrieben hat, Scholochow hingegen als Autor nicht ausgeschlossen werden kann.".
Der Fund von über 2 Tausend Manuskriptseiten des "Stillen Don" 1987 hat die Wende bestärkt, von einer Fremdautorenschaft oder auch ca. einer doppelten Autorenschaft wird aktuell nicht mehr ausgegangen.
Buch-Tipp: Der stille Don I/ II. Roman.: 2 Bde. Die Beschreibung für das Buch " Der stille Don I/ II. Roman. : 2 Bde. " fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
|
- "Pravda" v. 29. März 1929, p. 4
- Roy A. Medvedev, 1966, "Problems in the Literary Biography of Mikhail Sholokhov", Cambridge
- Herman Ermolaev, 1982, "Mikhail Sholokhov and his Art", Princeton (Vereinigte Staaten Amerika)
- Geir Kjetsaa et al, 1984, "The Authorship of "The Quiet Don"", Oslo
|
Weiteres zu dem Artikel Der stille Don | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Autorenschaft, Ergebnis, Existenz, Kosaken, Nichtexistenz, Nobelpreis, November, Paris, Redaktion, Strohmann | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Der stille Don' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Der stille Don Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Der stille Don' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Der stille Don' und 'Der stille Don' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Der stille Don' Beschreibung entsprechen.
|
|
|
· Diese Seite wurde bisher 1.194 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 10:26:30 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 11:30, 2. Sep 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
|